#1

Learn from yesterday, live for today, hope for tomorrow

in Freunde | Feinde 10.11.2017 16:02
von Taylor Walsh | 362 Beiträge


» Vor- & Nachname: Taylor Walsh & Eliah Curtis

Aaron Holden Edison

» Alter & Geburtstag: Taylor – 23 & 4. Juli 1994; Eliah – 23 & 1. Oktober 1994; Aaron – 23 & 8. August 1994
» Beruf: Studenten
» Gesellschaftlicher Rang: Unter- bzw. Mittelschicht
» Avatar: Taylor Swift & Keiynan Lonsdale & Alexander Koch

» Charakter:
Taylor ist eine hilfsbereite und liebevolle Person. Mit ihr kann man Spaß haben.
Sie besitzt Humor und ist nicht nachtragend. Ihre Offenheit trägt sie auch nach außen hin, denn ihre Fröhlichkeit ist immer zu spüren. Sie hat auch ein offenes Ohr und verschleiert ihre Gefühle nicht.


Eliah ist auf den ersten Blick wohl eher ein Träumer. Seine Leidenschaft ist das Tanzen.
Obwohl er schon viel durchgemacht hat, hilft er Menschen und Tieren wo er kann. Er ist sehr ehrgeizig, aber seine Schwestern stehen bei ihn ganz oben auf der Prioritätenliste.


Aaron ist intelligent und hat immer einen Plan. Er weiß ganz genau, was er erreichen möchte – und schafft das meistens auch. Seinen Freunden gegenüber ist er loyal und großzügig, er kann gut mit Zahlen umgehen und wendet seine Kenntnisse kreativ an. Er ist ein Macher, der gerne den Ton angibt und ungern klein beigibt.



» Storyline:
Taylor Marie ist die kleine Schwester von Jerome Walsh. Die Blondine wurde, wie er in New York City geboren und wuchs zusammen mit ihren Eltern und ihrem großen Bruder dort auf. Das Verhältnis der beiden ist sehr innig und herzlich. Während Jerome der Wildfang der Familie war, war Taylor die Ruhige der beiden, was aber nicht heißt, dass sie nicht auch Flausen im Kopf hatte. Nur hatte sie selten den Mut ihre Flausen in die Tat um zu setzen. Insgeheim bewundert sie ihren großen Bruder dafür, dass er so sorglos zu sein scheint. Als kleines Mädchen ist sie ihm oft hinterher gelaufen und wollte wie er auf Bäume klettern und von Anhöhungen runter springen, doch gerade nachdem sich Jerry mehr als einmal dabei ordentlich weh getan hatte setzte sie doch auf Vorsicht. Auf der High School änderten sich zum Glück einige Dinge und die anfangs eher schüchtern wirkende Taylor blühte ein wenig auf. Jungs begannen interessant zu werden und auch wenn sie ihrem großen Bruder in diesem Punkt nicht nacheifern wollte, blieb der erste Liebeskummer nicht aus. Auch wenn Jerome sie immer damit aufzieht, dass sie sich aus Jungs nicht so viel macht, wie er aus Frauen, ist sie gerade darauf sehr stolz. Noch während der High School entdeckte die Frau mit den irischen Wurzeln ihre Liebe zur Musik. Während sich ihr Bruder am College einschrieb um der geteilten Leidenschaft nach ging stand sie vor der Entscheidung in die Fußstapfen ihrer Eltern zu treten oder sich selbst zu erfinden. Nach langen Gesprächen mit ihrer Familie entschied sich Taylor schließlich dazu ihr Glück mit Region- und Städteplanung zu versuchen, was ihr trotz einiger Anlaufschwierigkeiten inzwischen als das perfekte Studium für sie erscheint. Auf Grund ihres guten High School Abschlusses konnte sie ein Teilzeitstipendium ergattern. Um ihren Eltern aber nicht unnötig auf der Tasche zu liegen nutzte sie schon in New York ihre Liebe zur Musik und verdiente sich beim Singen im Park Geld dazu.

Nachdem sie ihr Bachelorstudium in New York abgeschlossen hatte wechselte sie auf Anraten eines Dozenten für das Masterstudium an die University of Florida. Da ihr Bruder seit kurzem ebenfalls in Orlando lebt hatten ihre Eltern keine Einwende gegen den Wechsel. Doch eine WG mit ihrem geliebten Bruder kommt für sie, trotz der innigen Beziehung der beiden, nicht in Frage. Zum einen, weil sie nicht jeder seiner Bettbekanntschaften über den Weg laufen möchte und zum Anderen möchte sie die Chance nutzen um in einem Studentenwohnheim die letzten Jahre ihres Studiums, wie viele andere Studenten, unter gleichgesinnten zu leben. Ob sie damit die richtige Entscheidung getroffen hat wird sich noch herausstellen.


Eliah wurde an einem windigen Herbstabend in Lynchburg, Tennessee als einziger Sohn und insgesamt zweites Kind von Terry und Donna Curtis auf die Welt gebracht. Sein Leben begann schon nicht sehr priviligiert. Sein Vater arbeitete in einer Fabrik, während seine Mutter in einem Klamottenladen aushalf, wobei dies auch ein Ende fand, als sie mit ihm schwanger wurde. Dadurch, dass sich Donna ab da an nur noch um die Kinder kümmerte, kamen seine Eltern finanziell nicht mehr hin, sodass er während seiner ersten und wichtigsten Jahre meistens bei der Nachbarin unterkam, damit seine Mutter wieder ihre Arbeit aufnehmen konnte. Seine Schwester Ella war bereits in der Schule und somit den ganzen Tag beschäftigt. Als auch Eliah endlich in die Schule gehen durfte, passierte dasselbe Unglück wie damals bei ihm. Seine Mutter wurde erneut schwanger. Wie es schien meinte es das Schicksal nicht wirklich gut und kaum hatte er die erste Klasse geschafft, durfte er sich großer Bruder nennen. Das seine Mutter durch Thyra's Geburt eine postnatale Depression erlitt und sich nie davon erholte, machte das Leben in der Familie Curtis nicht gerade einfacher. Durch diese Erkrankung, die von ihren Vater als Leichtes abgetan wurde und wodurch ihre Mutter Donna nicht mehr ihrer Arbeit nachgehen konnte, erholte sich die Familie nie wirklich. Das Geld wurde immer knapper, ihr Vater dadurch immer verzweifelter und ebenso die Mutter immer depressiver. Es war nur eine Frage der Zeit, wann die Kinder alt genug sein würden, um sich einen leichteren Weg der Geldbeschaffung zu widmen. Bevor dies jedoch passieren konnte - Thyra war gerade mal 12 Jahre alt und Ella bereits ausser Haus - war es Eliah der seine Mutter Tod im Bett vorfand. Von diesem Anblick hatte er sich nie wirklich erholt. Halbwaise zu sein, war schon kein schönes Gefühl, wenn dann aber der Vater auch noch total abdriftete, sich im eigenen Leid suhlte und kaum noch für die eigenen Kinder da war, verstärkte sich das Gefühl der Einsamkeit in einem. Da sein Vater nicht mehr in der Lage war, sich um seine noch minderjährigen Kinder zu kümmern, entschloss sich Eliah seiner kleinen Schwester zuliebe, erst einmal in Lynchburg zu bleiben und einen Job in derselben Fabrik wie sein Vater anzunehmen, um diesen eben finanziell zu unterstützen. Da sich ihre finanzielle Lage jedoch nicht wirklich besserte, da der Vater nun auch noch anfing zu trinken, um seinen Kummer und seine Sorgen zu ertränken. Wie sich die Idee breit machte, dass er sich finanziell durch einen Bankraub befreien konnte, wusste er nicht, was aber auch keine Rolle spielte, hatten sie Terry erwischt und Thyra genauso wie ihn zu Vollwaisen werden lassen. Die ältere Schwester hatte sich mittlerweile in Orlando niedergelassen und da sie die nächste Verwandte war, stand für ihn außer Frage, dass er zusammen mit Thyra ebenfalls nach Orlando ging. Dort fing er auch ein Studium an, nachdem er einen Platz an der Universität in Orlando erhalten hatte. Seine Noten waren immer gut gewesen, da er es einfach mal leichter haben wollte und dies machte sich nun ausgezahlt. Seit seinem 20 Lebensjahr lebte er nun in Orlando, lebte mit zwei weiteren Studenten im Studentenwohnheim, versuchte sich durch den Job im Tierheim und den Aushilfsjob in der Bar etwas Geld auf die Seite zu legen, damit er nicht nur sich selbst etwas gönnen konnte, sondern auch seiner älteren Schwester etwas unter die Arme greifen konnte. Da das Studium auch nicht umsonst war, arbeitete auch Eliah sehr viel daran, sich für die nächsten Jahre seines Studiums ein Stipendium zu erhalten. Er studiert Forensik und Kriminalistik.


Aaron wurde in Orlando geboren und aufgewachsen, er hat eine kleine Schwester und einen kleinen Bruder (Isaac Harper Edison). Nach dem Highschool-Abschluss ging Aaron nach Berkeley, um dort Politische Ökonomie zu studieren. Ehrgeizig und zielstrebig entschied er sich außerdem, während des Fraternity Rush für die Verbindung Alpha Kappa Psi und wurde dort Fuchs. In der Verbindung konnte er sich ziemlich schnell etablieren, weil er – aufbauend auf Erfahrungen, die er in Orlando bereits an der Highschool gesammelt hatte – Prüfungsaufgaben und Lösungen an Kommilitonen vertickte. Das war lukrativ, trug zum guten Notenschnitt seiner Verbindung bei und klappte einige Semester ganz hervorragend. Bis eine Pfeife aus seiner Verbindung sich mit den vollständigen Unterlagen in einer Klausur erwischen ließ. Wirklich, wie dumm konnte man sein? Natürlich lieferte er Aaron ans Messer, und das Ganze wäre beinahe ziemlich scheiße ausgegangen. Aber Aaron konnte dem wohlhabenden und einflussreichen Vater seines Verbindungsbruders ziemlich deutlich klar machen, dass er die Sache keinesfalls alleine ausbaden würde. So kam er zu einem persönlichen Gönner, der dafür sorgte, dass Aaron ohne großes Aufheben an die University of Florida wechseln konnte, um dort sein Studium fortzuführen. Ebenso wurde verhindert, dass er Alpha Kappa Psi verlassen musste. Die UCF mag nicht Berkeley sein, aber auch dafür wird Aaron sich etwas einfallen lassen, um diesen kleinen Knick im Lebenslauf später verkaufen zu können. Seiner Familie hat er natürlich nicht erzählt, wie es dazu kam, dass der Sohn bzw. Bruder plötzlich wieder zurück nach Orlando gekommen ist. Heimweh war eine gute Begründung, und das „Vollstipendium“, das die Familienkasse deutlich entlastete, ein hervorragender Anreiz



» Schreibprobe:
Wann das letzte Date der Blondine statt gefunden hatte wusste sie gar nicht mehr so genau. Zumindest keines, was in so einem Rahmen ablief. Doch das hier war ja nicht mal ein Date. Vielleicht kam es ihr deshalb gleich noch mal komischer vor. Letztendlich war es aber auch egal, denn sie wollte ja neue Menschen kennen lernen und Eliah war freundlich, höflich und nicht hohl. Was hatte sie für den Anfang in Orlando mehr gewollt? Genau: nichts. Der Zufall hatte sie bei der Citytour zusammen geführt und nun saßen sie hier und warteten darauf, dass die Milchshakes serviert werden würden. Ganz allmählich schaffte die Walsh auch die Umgebung auszublenden und das hier einfach als kleines, süßes Café wahr zu nehmen, dass es auch war. Zusammenschließen wäre auf jeden Fall im Sinne der Studentin und auch ein weiterer neuer Bekannter und vielleicht sogar Freund wäre ihr mehr als willkommen. Ein paar Leute in ihrem Alter kennen zu lernen war auf keinen Fall falsch. Nichts gegen Jacob und Henrietta, die sie schon kennen gelernt hatte, als sie sich die Uni angesehen hatte, doch die beiden waren nunmal eher in Jerome’s Alter, sodass sie sich auf jeden Fall um eigenen Anschluss bemühen wollte und sollte. Zu allererst musste sie sich auf jeden Fall hier eingewöhnen und schauen wo und wann sie im Park ein bisschen Geld mit singen verdienen könnte. Das Stipendium half ihr zwar aber sie wollte einfach auch aus Prinzip nicht auf der faulen Haut liegen.

Wer nicht wagt der nicht gewinnt, hieß es doch so schön. Daher würde sie es wohl einfach austesten müssen. Vielleicht würde er sie ja begleiten und aufpassen, dass sie keiner verschleppte und so was^^ Noch aus New York wusste sie, dass es wichtig war sich einen guten Platz auszusuchen, der aber noch niemandem gehörte. Das bedeutete also die nächsten Tage und Wochen so viel Zeit wie möglich im Park verbringen und schauen wo sie sich aufhalten und spielen konnte ohne Probleme zu bekommen. Lernen auf den Wiesen vor der Uni war wirklich schön, wenn das Wetter mitspielte. Taylor verstand warum Eliah das tat und warum auch andere Studenten sich dem nicht entziehen konnten. Das Gemeinschaftsgefühl, die Sonne, alles rings herum. Wenn die Atmosphäre stimmte war man eben einfach bereit und aufnahmefähig für Lernstoff, kurze Röcke und andere Dinge des Lebens. Das er aus ihren Worten schlussfolgerte oder besser fragte, dass Jerome und sie ein gutes Verhältnis hatten zeigte ihr, dass er ihr zuhörte „Ja schon.“ Gab sie lächelnd zu „Ich liebe meinen Bruder, auch wenn er mich manchmal ärgert. Ich glaube aber, dass das einfach so ne große Bruder Sache ist.“ Immerhin war sie ja nicht die einzige, die einen großen Bruder hatte. In ihrer Klasse waren noch andere Mädchen die ähnliches berichtet hatten. Doch die Walsh war darum nicht böse, auch wenn sie es natürlich manchmal hasste, wenn Jerome sie aufzog oder ihr mal wieder versuchte zu erklären, dass sie mit 23 wohl so langsam mal nen Kerl ran lassen könnte. Das es Menschen gab, die nie gut gelaunt waren wusste sie aber wenn sie ehrlich war wollte sie daran nicht denken, denn es würde sie wohl traurig stimmen. Solche Menschen brauchten Hilfe und wie sehr Eliah das wusste ahnte sie nicht. „Dann könnten wir ja mit dem Bus fahren“ dachte sie laut und lächelte etwas verlegen. Für sie fühlte es sich gerade an wie eine Verabredung, ein Date. Ob es dazu käme? Abwarten war da wohl angesagt. Schade eigentlich, denn jetzt in diesem Moment wäre sie am liebsten sofort aufgesprungen und los gefahren. Doch zum einen war der Tag schon weit fortgeschritten und zum anderen war es eben auch gerade nicht einfach so möglich da hin zu kommen. „Warst du mit deinen Schwestern schon dort?“ wollte sie wissen. Warum sie ausgerechnet danach fragte? Er liebte seine Schwestern und sie ihn. Warum sollten sie also nicht dort hin fahren? Kurz überlegte sie, ob sie nicht an ein Auto käme, das würde sicher schneller gehen. Deswegen nahm sie sich vor Jerome Walsh mal zu fragen, ob er nicht vielleicht da was machen könnte. Auch wenn die Busfahrt sicher witzig werden würde: sie würde ihnen einfach verdammt viel Zeit rauben. Das war zumindest ihre Vermutung.

Das er zugestimmt hatte mit ihr an den Strand zu fahren gefiel ihr und auch der Vorschlag sowohl seinen als auch ihre Zimmerpartner zu fragen fand sie schön „Ich denke das sollte machbar sein. Wie wäre es, wenn du einfach mal schaust wann du dich frei schaufeln kannst und ich versuche mich dann auch soweit frei zu machen?“ Natürlich würde sie auch Becky versuchen zu überreden mit zu kommen. Allein schon weil sie im Leben nicht den Mut hätte mit Eliah allein diese Reise anzutreten. Oder doch? Gerade überschlugen sich die Gedanken ein wenig was das anging. Kurz holte sie tief Luft und als die Bedienung mit den Milchshakes kam war sie doch ein wenig froh über die kurze Unterbrechung ihrer Gedanken. Ihr blick ruhte auf der dickflüssigen braunen Masse in dem schicken Glas aus dem ein Strohhalm ragte. Das sie kurz in Gedanken war bekam sie erst gar nicht mit, kaute auf ihrer Unterlippe und blinzelte schließlich. „Oh... wie bitte?“ sie wurde rot „Entschuldige ich... war wohl kurz weg.“ Die Röte schoss ihr ins Gesicht. Sie Strich sich eine kleine Strähne hinters Ohr, die sie gelöst hatte und sah dann, dass er sein Glas in der Hand hielt. „Oh“ kam es aus ihrem Mund, sie nahm das Glas und stieß mit ihm an „auf uns?!“ sie mutmaßte, dass er das gesagt hatte, denn gehört hatte sie es nicht.


Da die Bedienung dann auch schon ihre Bestellung aufnahm und erneut die Räumlichkeiten dieses Cafés betrat, blickte er zu Rachel. Das sie die Atmosphäre hier komisch fand, konnte er nachempfinden. Dennoch störte es ihn reichlich wenig. Nur, weil die umliegenden Pärchen alle am Rumturteln sind, hieß das ja nicht, dass sie nun auch damit anfangen mussten. Sie hatten sich immerhin gerade erst kennen gelernt und auch wenn er dem weiblichen Geschlecht gegenüber stets aufgeschlossen war, so hatte er nicht vor nun den anderen Leuten nachzueifern. Wer wusste schon, wie sich das alles entwickeln würde? In erster Linie war er schon einmal froh, dass sie sich verstanden. Vielleicht würde man sich sogar an der Uni zusammenschließen und eine Art Clique bilden? Immerhin hatte er nun auch einen lustigen und coolen neuen Mitbewohner und dieses Semester konnte sich durchaus so entwickeln, dass er nicht nur die Uni usw. im Fokus stehen hat, sondern sich eben auch langsam aber sicher ein kleines Umfeld schafft.

Er fand ja, dass Musik immer gut ankam. Zumindest bei ihm. Jedoch konnte er ihr auch nicht wirklich sagen, ob es sich wirklich lohnen würde, wenn sie im Park singen würde. Er mochte so etwas, wobei er sich viel zu selten eine Auszeit gönnte, weswegen er den Park noch nicht allzu häufig besucht hatte. Er war dann doch öfter auf den Wiesen des Campus zu finden, wo er mit seinen Lehrbüchern auf einer Decke sass, sich etwas Essbares von seiner Schwester neben dran stellte und gemütlich vor sich hin lernte. Aber das war auch nicht allzu häufig der Fall gewesen, hatte er doch noch einen Job zu bewältigen. Er nickte als sie sich erklärte. „Du hast also ein gutes Verhältnis zu deinem Bruder?“, fragte er an. Er hatte zu seinen Schwestern ein sehr gutes Verhältnis, wobei er doch sagen würde, dass das Verhältnis zu Thyra besser war, was aber nur daran lag, dass die letzten Jahre in Lynchburg Ella einfach schon aus dem Haus war und er sich bemüht hatte, dass es Thyra und ihm soweit gut erging. Lieben tat er beide gleichermaßen. Momentan war es ja eher der Fall, dass er Thyra kaum zu Gesicht bekam. „Es gibt durchaus Menschen, die keine gute Laune haben. Nie.“, meinte er. Seine Mutter war leider so, aber diese war auch schwer depressiv gewesen. „Das stimmt, aber es fährt auch ein Bus hin und wenn man am Wochenende die Zeit aufbringt, kann man morgens hinfahren und abends wieder zurück. Das ist machbar. Ich würde wohl auch niemals nur für eine Stunde ans Meer fahren.“, gab er zu. Das wäre ihm zu aufwändig. Wenn dann musste man schon einen Tag investieren. Dass das Leben Geld kostete, war ihm durchaus bewusst. Aus diesem Grund hatte er ja einen ziemlich straffen Zeitplan und gelinde gesagt wenig Freizeit. Er war ja schon dankbar, dass er ein Stipendium bekommen hatte, denn ansonsten wäre dieses Studium nicht möglich gewesen. Ella hätte sich das nicht leisten können und seine Eltern mit Sicherheit auch nicht. Jedoch wollte er nun nicht auf die Familienverhältnisse der Curits eingehen. Er versuchte immer noch zu verdrängen, dass seine Familie nicht das war, was man wohl eine amerikanische Durchschnittsfamilie nannte. Seine Mutter hatte Selbstmord begangen und sein Vater war kriminell geworden. Er wusste nicht mal, wann dieser wieder rauskommen würde, aber das spielte für ihn keine Rolle. Bis dahin würde er sich sein eigenes Leben aufgebaut haben.

Als sie den Vorschlag brachte, dass sie doch zusammen mal an den Strand fahren konnten, fing er wieder an zu lächeln. Die Idee gefiel ihm, auch das Rachel in der Hinsicht sehr aufgeschlossen zu sein schien. Vielleicht würde sich daraus ja doch noch eine sehr schöne Freundschaft entwickeln. Es wäre zumindest wünschenswert in seinen Augen. „Klar, warum auch nicht? Wir müssen halt nur einen Tag finden, wo wir beide können. Vielleicht willst du ja auch noch deine Zimmerkollegin mitnehmen und ich könnte meinen fragen.“ Es war nicht so, dass er nicht mit ihr alleine sein wollte, aber er hatte zuvor den Blick der Blonden bemerkt als sie festgestellt hatte, dass hier nur Paare waren. Vielleicht würde es für sie weniger Probleme darstellen, wenn noch jemand anderes dabei war und es sich nicht ganz so wie ein Date anfühlen würde. Das sie so etwas wie Schamgefühl besitzen könnte, ahnte er nicht. Diesen Eindruck machte sie nun auch nicht auf ihn. Er glaubte sogar, dass Rachel eine wahnsinnig gute Figur im Bikini machen würde. Auch würde man sich dann allgemein auch auf lockeren Terrain kennenlernen. Das konnte doch nur förderlich auch für ihr Studentenleben sein. „Das wird schon klappen. Ich habe auch einen neuen Mitbewohner bekommen, aber Aaron macht doch einen anständigen Eindruck. Ich denke, mit ihm kann man auskommen.“ So genau konnte er das noch nicht beurteilen, denn er hatte ihn ja erst beim Einzug kennengelernt. Als die Bedienung die Bestellung brachte und Rachel einen Toast aussprechen wollte, ihr aber nichts einfiel, ergänzte er das Ganze. „Auf den Beginn einer wunderbaren Freundschaft?“ Man hörte durchaus raus, dass es wünschenswert wäre, würde er Rachel als Freundin gewinnen können.


Im ersten Moment blickte sie Aaron einfach nur erschrocken an, und er zog auffordernd die Augenbrauen nach oben. Na komm schon, dachte er, es konnte ja wohl nicht so schwer sein, die kindische Floskel zu beantworten! Aber vielleicht kam sie sich dabei einfach nur genauso bescheuert vor wie er selber. Er griff nach der Wasserflasche, um sie aufzuschrauben, während sich die Studentin suchend nach links und rechts umblickte. Hatte sie Angst, dass sie bei ihrem kleinen Handel beobachtet wurden? Zwischenzeitlich war der Lärmpegel angestiegen, die Spitzenzeit der Mittagspause kam langsam näher. Die Mensa war wirklich eine völlige Schnapsidee gewesen. Das würde er in dieser Form ganz bestimmt nicht wiederholen. Fast begann er schon, zu glauben, dass es ihr nach diesem zögerlich hervorgebrachten Hey die Sprache verschlagen, als sie seine Frage dann schließlich doch noch beantwortete. Sie wirkte zwar nicht völlig überzeugt von dem, was sie sagte, und der Wortlaut entsprach nicht genau dem, was Carlton sich ausgedacht hatte. Aber sie hatte die Frage bejaht und dass sie neu an der Uni sei, war ebenfalls drin. Musste eben reichen, so dass er lediglich wortlos nickte. Warum sie dann allerdings die Frage zurück gab und wissen wollte, wie er das Essen fand, war ihm nicht klar. Wollte sie ernsthaft Smalltalk machen, ehe sie zur Sache kamen? Vielleicht war es ihr peinlich, dass sie bei ihm etwas kaufen wollte. Das ging vielen Mädchen so, vor allem denen, die sonst eigentlich immer klargekommen waren. Und sie sah nicht gerade aus wie eine von denen, die sich bisher nur durchs Collegeleben durchgeschmuggelt hatte. Andererseits war gerade beim ersten Mal die Ernüchterung groß, und Wiederholungsprüfungen am Semesteranfang erhöhten den Druck im Studium nur weiter. Zwar konnte er das nicht aus persönlicher Erfahrung beurteilen, aber Aaron hatte es oft genug bei anderen gesehen.

Um also das Eis zwischen ihnen zu brechen, ließ er sich darauf ein, schüttelte mit einem Lächeln den Kopf: „Nein, ich habe genauso wenig Ahnung wie du. Ich bin nämlich ebenfalls neu an der UCF. Aber bei Salat kann man schließlich fast nichts falsch machen, und solange in der Tomatensuppe wirklich Tomaten drin sind, wird es schon gehen.“ In Erwartung, dass sie jetzt von sich aus nennen würde, wonach sie suchte, oder zumindest eine Frage stellte, nahm Aaron den Deckel der Flasche ab und trank einen Schluck. Unter halb gesenkten Augenlidern hervor beobachte er sie dabei. Sie kam ihm schon beinahe nervös vor, was sie wirklich süß wirken ließ, aber auch ziemlich verloren. Nachdem er die Flasche wieder abgestellt hatte, griff er kurz nach dem Löffel und rührte einmal damit in der Tomatensuppe herum, dann noch ein zweites Mal, ließ den Löffel jedoch wieder los und verschränkte stattdessen die Arme vor dem Tablett auf dem Tisch. Süß hin oder her, da sie noch immer nichts sagte, sondern ihn nur mit großen Augen anschaute, musste er wohl das reden übernehmen, es hatte keinen Zweck, um den heißen Brei herumzureden. Gerade wollte er mit seinen üblichen Erläuterungen loslegen, als sie von sich aus fragte, ob sie etwas für ihn tun könne. Unter etwas anderen Umständen... Einen Kaffee mit ihm trinken oder ihn zur nächsten Party begleiten. Allerdings musste das Vergnügen fürs Erste hinten anstehen. Aaron begann zu grinsen: „Normalerweise ist das meine Frage. Aber wenn du das Geld in bar hast, ist das schon mal ein Anfang. Ich nehme mal an, du machst das zum ersten Mal? Keine Sorge, du landest schon nicht in der Hölle deswegen.“



» Vor- & Nachname: Das ist dir überlassen. Es kann ein Allweltsname sein, aber genauso kann es ein seltener Name sein
» Alter & Geburtsjahr: Zwischen 21 - 25 Jahren demzufolge 1993 bis 1996
» Beruf: Student
» Gesellschaftlicher Rang: dir überlassen
» Beziehung zum Sucher: Ihr studiert mit uns an der Universität von Orlando. Wir werden Freunde und bilden eine Clique, die Ausflüge gemeinsam machen. Taylor und Eliah tanzen beide sehr gerne. Man könnte auch gemeinsam Hobbys ausüben. Die Beziehung zu uns ist daher freundschaftlicher Natur und natürlich können auch hier Hochs und Tiefs eingebaut werden.
» Avatar Vorschlag: Du musst dich wohl fühlen. Aus diesem Grund hast du freie Wahl.

» Gemeinsame Geschichte: Wir lernen uns alle an der Uni kennen. Da Eliah bereits seit zwei Jahren studiert, könnte die Freundschaft schon vorhanden sein, während Taylor erst seit kurzem (ein paar Wochen) in Orlando ist und somit erst noch alles kennenlernen wird. Natürlich kann man sich auch außerhalb der Uni kennengelernt haben und sich an der Uni wiederfinden.

» Probepost:
[] Ich hätte gerne einen Post aus der Sicht des Charakters
[] Mir reicht ein alter Post
[X] Ich brauche keinen Probepost
[] Ich würde gerne ein Probeplay machen

» Notiz am Rande: Wichtig ist uns vor allem, dass du auch außerhalb der Clique dir ein bisschen was aufbaust. Auf der Seite findet man sehr schnell Anschluß (u.a. auch Familienanschluß. Natürlich setzen wir eine gewisse Aktivität voraus, denn ansonsten muss man sich ja auch gar nicht erst anmelden. 1 Post pro Woche sollte also locker drin sein. Auch bitten wir dich, dich nur auf unser Gesuch zu bewerben, wenn wirkliches Interesse besteht. Wir wollen uns nicht auf eine Person einlassen und investieren, wenn dieser in zwei Wochen oder einem Monat eh wieder weg ist.





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