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My beloved sis.

in Familie 16.08.2017 14:58
von Drew Nagorian | 73 Beiträge



NAME
➠ Drew Galahad Nagorian

ALTER
➠ 31

BERUF
➠ Cop

CHARAKTER:
difficult || annoying || cold || dominant || stubborn
attractive || smart || distanced || demanding || ambitious
polite || loyal || independent || courageous || irresponsible
corrupt || tempting || free || ...


hatte eine beschissene Kindheit.
Er führt aus Prinzip keine Beziehungen.
Er gilt definitiv nicht als Empathie-Genie - Distanz ist sein Genre.
Er hört selten Musik - wenn eher Linkin Park oder The Neighbourhood.
Er treibt verdammt viel Sport - Joggen, Krav maga und Parcour sind sein Metier.


STORYLINE
Ehemals in England, Lancester, geboren und aufgewachsen, wurde Drew nach dem frühen Tod seiner Eltern von Pflegefamilie zu Pflegefamilie weitergereicht. Eine beschissene Kindheit, an der er wohl selbst die größte Mitschuld trug, denn für den jungen Nagorian war es schon immer schwer gewesen Fremde als eigene Familie zu betrachten. Dass auch seine kaum jüngere Schwester den Institutionen des Jugendschutzes zum Opfer fiel - daran hat Drew selbst keinerlei Erinnerungen mehr. Schlechte Leistungen bezüglich Bildung folgten und auch die Umgänge des selbsternannten Badboy ließen zu wünschen übrig. Schließlich alt genug, beschloss er das scheinbar ausschließlich von Enttäuschung geprägte Leben Englands hinter sich zu lassen und flüchtete nach Amerika. Dass er dabei die junge, und frisch eigens geschwängerte inzwischen Ex-Freundin Mara zurückließ, kümmerte ihn wohl zu diesem Zeitpunkt wenig. Schnell war offensichtlich, dass große Städte wie New York, Seattle oder L.A. sich allein finanziell nicht als tragbar erwiesen, weshalb es Drew schließlich nach Orlando verschlug. Nicht zwingend die favorisierte Wahl und dennoch ein Anfang. Er begann die Ausbildung zum Cop und zog sie wider aller Erwartungen tatsächlich durch - nur, dass hier innerhalb der neuen Umgebung schlichtweg niemand mehr auch nur irgendwelche Erwartungen an ihn stellte. Ein neuer Mensch, ein neues Umfeld, ein neues Leben.
Heute arbeitet er als Cop. Von ein paar Nebenjobs hat er es vor einem Jahr geschafft sich ein kleines, altes Loft zu kaufen, was er noch immer eigenhändig restauriert. Frauen stellen leider noch immer lediglich einen kurzen Zeitvertreib für ihn dar.


AVATAR
➠ Richard Madden

Ich denke, da ich doch hohe Ansprüche habe, was meine Playpartnerin angeht, ist es fair meinen eigenen Playstil vorzustellen. Enjoy! (Und ja - ein sehr langer Post und auch von einem anderen, früheren Charakter)

An sich hätte der Auftrag wohl nicht besser laufen können – zumindest, wenn man die letztendlich gewonnenen Informationen in Betracht zog. Die eigentliche Intention sich des Spaniers André Mojan und dessen Gewinnung als direkte Kontaktperson der präferierten und Andrew unbekannten Zielperson zu widmen, hatte sich durch gekonnte Gesprächsführung und Strategieentwicklung des Agenten auf tiefere Informationsgewinnung ausweiten lassen. In Form eines Mikrochips erhalten und schließlich durch Verbindungen zum Grenzschutz ermöglichte Schleusungen in das Zentrum des britischen Geheimdienstes gebracht, wäre es Andrew ein Leichtes gewesen das unausgesprochene Lob dieses Erfolges entgegen zu nehmen und die Listen der direkten Bezugspersonen weiterzuleiten. Doch auch wenn er durchaus einen der Agenten verkörperte, die innerhalb des MI6 für ihre akkurate Einhaltung des Selbstschutzes und Analyse ihres direkten Umfeldes bekannt waren – was nur wenige der aktuell operativ eingesetzten Agenten umfasste – war ihm, vielleicht aufgrund des beinahe zu einflussreich erscheinenden Erfolges, ein Fehler unterlaufen. Der Chip war durch indirekte Fernanalyse und gegebene Mittel auf mögliche Gefahren getestet und schließlich durch ein internes Exemplar ersetzt worden. Andrew selbst hatte sich dieser Aufgabe nicht widmen können, doch ein weiterer Agent hatte sich schließlich nach Informationen des River House der Aufgabe angenommen. Für gewöhnlich suchte er es zu vermeiden jegliche weitere Personen in persönliche Aufträge miteinzubinden, doch diesmal hatte es schlicht keine andere Möglichkeit gegeben als sich auf einen der Kollegen zu verlassen. Es wäre einer der eigenen – was hätte diesbezüglich schief gehen können? Nichts. Das war zumindest die Annahme gewesen, derer sich Andrew einen kurzen Zeitraum hingegeben hatte. Einsetzen des Implantates sowie anschließender Transport nach Britannien hatten reibungslos vollzogen werden können – die neueren Implantate ermöglichten inzwischen sogar eine anstandslose Kontrolle der Flughäfen, was den Agenten wiederum tiefergehende Untersuchungen und dem MI6 die Notwendigkeit weiterer Ressourcen ersparte. Die Tatsache, dass er sich schließlich dagegen entschieden hatte die Zentrale noch in der selbigen Nacht aufzusuchen, um sich der Information auch körperlich zu entledigen und zusätzlich potenziell erweckte Aufmerksamkeit seiner selbst zu umgehen, hatte ihn letzten Endes den schlussendlichen Erfolg der Operation gekostet. Wo auch immer die Lücke des sonst doch in solch Perfektion konstruierten Gebildes aufgetreten war – dieses Mal hätte es ihn beinahe das eigene Leben gekostet.

„Sie sollten etwas vorsichtiger sein, welche Substanzen Sie im Urlaub zu sich nehmen ....Mr. Nagorian.“ Der kaum merklich erkennbare leicht abschätzende Blick des ihm gegenüberstehenden Arztes bedachte Andrew für einen kurzen Augenblick. Scheinbar war er der Annahme, Andrew hätte sich eines Besseren bewusst sein müssen, als sich im eigenen Urlaub eine fremde Substanz – vermutlich eine neue Partydroge – einsetzen zu lassen. Nungut - war dies der Gedanke, der Andrew in diesem Moment verurteilte, so wäre es ihm durchaus Recht. Lediglich ein leichtes Zusammenpressen der rauen Lippen seinerseits folgte – ein, wie Andrew durchaus bewusst war, Ausdruck von Scham, um den Arzt in seiner unausgesprochenen Annahme zu bestätigen. Menschenkenntnis war stets eine der favorisierten Stärken Andrews gewesen, die er auch zeitweilen zum eigenen Vorteil zu nutzen pflegte. „Ich werde es mir merken.“ Die worte des Literatur-Dozenten schienen kaum merklich gebrochen, was den Arzt aufblicken ließ. Kurzzeitig erhob sich seine linke Braue während er auf den Patienten zutrat, um sich aus näherer Distanz den blauen Augen zu widmen. „Fürs Erste sollte sich alles normalisieren. Die Substanz befindet sich aktuell im Labor, sodass wir eine entsprechend dauerhaft wirksame Gegenlösung finden können. Da Sie uns keinerlei genaue Angabe machen können, wie lange Ihr Körper dem Ganzen bereits ausgesetzt gewesen ist, werden wir Sie noch eine Weile hier behalten, bis wir sicher gehen können, dass keine langfristigen Schädigungen zu erwarten sind.“ Andrew nickte lediglich, ehe der Blick seiner blauen Augen dem den Raum verlassenden Arzt folgte. Er war vergiftet worden – ob aus der Fremde oder gar aus den eigenen Reihen, war ihm bis zum jetzigen Zeitpunkt unerklärlich. Ersteres konnte er sich durch keinerlei sinnige Erklärung eröffnen und letzteres würde ein gravierendes Problem darstellen. Tatsächlich strebte jede Zelle seines Körpers danach, sich nicht weiter in auf Vertrauen basierter Verbundenheit an das MI6 zu wenden, doch andererseits wäre es seine Pflicht die gewonnenen Informationen weiterzuleiten. Er konnte sich zu diesem Zeitpunkt nicht einmal gänzlich sicher sein, ob die Hilfsagentin von der eigenen Abteilungsführung spezifisch angefordert oder von der zuständigen auserwählt worden war. Es war eine absolut beschissene Situation, der es sich schnellstmöglich zu stellen galt. Doch vorerst musste sich Andrew der Zurückgewinnung des Chips widmen. Dass die Ärzte ihn überhaupt hatten lokalisieren können, zeugte von Schlamperei derer, die das Gift ursprünglich initiiert hatten. Doch das wäre vorerst zweitrangig. Sollten Inhalte bei möglichen biochemischen Tests zerstört werden, wäre die Ganze Operation umsonst gewesen. Es wäre nicht einmal mehr zu gewährleisten, ob der scheinbar gewonnen Informant nicht vielmehr eine Falle der Gegenseite dargestellt hatte, die durch mangelnde Investigation der Kollegen übersehen worden war. Eine durchaus ordentliche Scheiße, in die er da hineingeraten war. Wenigstens konnte sich Andrew darauf verlassen, dass sich die Schreibtischhüter des River House um die notwendigen Informationsweiterleitungen an die Universität gekümmert hatten. Seine Deckung sollte also intakt geblieben sein – sofern es nicht sowieso ursprünglich eine ihm geltende Falle gewesen war.
Der Blick der blauen Augen wanderte nach und nach durch die karg-spärliche Einrichtung des Krankenzimmers. Er würde diesen Chip an sich bringen müssen. Dennoch gestaltete sich die Realität selten wie bekannte Agenten-Filme – er würde hier nicht eine ganze Abteilung buchstäblich in die Luft sprengen können, um an ein scheinbar wertloses Drogenimplantat zu gelangen. Mal ganz abgesehen davon, dass er sich aufgrund der scheinbar noch immer im eigenen Blut zirkulierenden Menge des Gifts nur spärlich bewegen konnte. Er würde Unterstützung brauchen – bestenfalls – und er vermochte es selbst kaum zu glauben, dass seine Gedanken eine solche Formulierung überhaupt in Erwägung zogen – externe Unterstützung. Ein Arzt kam wohl keinesfalls in Frage und auch Krankenschwestern waren ausgeschlossen. Ärztliche Schweigepflicht war eine Sache, doch nationale Sicherheit eine weitaus andere. Da der Arzt bereits einige Minuten verschwunden war, betätigte Andrew den roten Knopf seiner Fernbedienung, ehe der Blick des Dozenten abwartend die Tür des Zimmers erfasste. „Ist etwas nicht in Ordnung?“ Die Schwester, eine brünette Irin, bedachte ihn mit einem sehr aufmerksamen Blick – etwas, das man was englische Krankenhäuser betraf wohl lediglich auf der Intensivstation erwarten konnte. „Meinen Sie es wäre möglich einen Twinings Earl Grey zu bekommen?“ Tatsächlich überraschte ihn diese Frage seinerseits selbst, denn der Grundgedanke dieses Rufs war eindeutig ein anderer gewesen. „N..natürlich.“ Das Stirnrunzeln der Schwester ließ einen Mundwinkel seinerseits zucken. „Und könnten Sie für mich herausfinden, ob es möglich ist mit dem behandelnden Chirurgen zu sprechen?“ Das folgende, etwas von Müdigkeit gezeichnete Lächeln Andrews ließ auch ihrerseits ein Lächeln entstehen. „Ich werde es für Sie herausfinden.“ Und damit verschwand die durchaus attraktive Irin und hinterließ erneut die klinische Stille, die lediglich Andrews ruhiges Atmen zu unterbrechen vermochte.




NAME
➠ Deine Entscheidung. Bitte etwas Britisches. Ob du unserer Familiennamen behalten hast, so wie ich, oder den deiner Pflegefamilie angenommen hast, ist deine Entscheidung.

ALTER
➠ 28

BERUF
➠ Deine Entscheidung. (Veto)

BEZIEHUNG ZUM SUCHER
➠ Meine jüngere Schwester

GEMEINSAME GESCHICHTE
➠ Eigentlich kann man das alles von oben entnehmen. Doch hier nochmal die etwas ausführlichere Version. Unsere Eltern verstarben bei einem abendlichen Autounfall. Du, 2 Jahre, und ich, 5 Jahre alt, wurden bereits kurze Zeit später getrennt und in verschiedene Pflegefamilien weitergeleitet. An den jeweils anderen kann sich keiner von uns wirklich erinnern. Zu tief sitzt der Schock und das Verdrängen der früheren Zeiten.
Wie dein Leben von da an verlief ist ganz deine Entscheidung. Gern kann man hier einen Kontrast zu Drews Leben einbringen. Vielleicht hast du die Familie erhalten, die Drew nie vergönnt worden war? Jedenfalls hast du vor kurzem herausgefunden, dass ich existiere und suchst mich auf - Vielleicht bekommen wir ja doch noch endlich die lang ersehnte Familie, die uns nie vergönnt war?

AVATAR VORSCHLAG
➠ Deine Entscheidung - jedoch veto-Recht

PROBEPOST
{Ja | Nein | Ein alter reicht}
➠ Ein alter reicht.


SONSTIGES
{Was ist dir ganz besonders wichtig? Wie sieht es mit der Aktivität aus?}
➠ Ich suche ein ehrliches Play. Bitte melde dich nur, wenn auch wirkliches Interesse besteht - freue ich mich sehr auf dich!

Gerne auch intern an aktive Zweitcharas zu vergeben!



"His dream must have seemed so close that he could hardly fail to grasp it. He did not know that it was already behind him."

"She's the reason relationships won't work for him. The one and only. He just doesn't know it yet."

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