#1

Sisters in a cold, dark world

in Familie 29.07.2017 21:38
von Riley Max Jones | 220 Beiträge



NAME
➠ Riley Max Jones

ALTER
➠ 20

BERUF
➠ Schulabbrecher

CHARAKTER:
hat ein Talent dafür, Autos & Motorräder zu reparieren kann super Mist bauen abenteuerlustig intelligent, wenn er diese Intelligenz wenigstens an den richtigen Stellen einsetzen würde witzig kleiner Macho
neigt zu Wutausbrüchen chaotisch hat gerne mal Stimmungsschwankungen

STORYLINE

|The Past|In einer stürmischen Nacht am Silvesterabend erblickte ich in Fort William, Schottland das Licht der Welt. Schade, dass man sich seine Eltern nicht aussuchen konnte, denn das hätte ich mit Sicherheit getan und mich für jemand anderen entschieden. Man sollte mich nicht falsch verstehen. Meine Eltern haben versucht, mir immer alles zu ermöglichen und in meinen ersten Jahren war auch alles perfekt, bis auf die Tatsache, dass wir nie viel Geld hatten. Aber damals hatte ich es nicht darauf angelegt. Doch diese ewigen Streitigkeiten zwischen ihnen gingen mir immer tierisch auf die Nerven. Natürlich war ich damals noch jung, aber dachten sie wirklich, dass ich das nicht mitbekomme? Oft saß ich wach in meinem Zimmer, hatte die Knie an die Brust gezogen und lauschte den lauten Gesprächen meiner Eltern. Sie stritten sich nie vor mir, aber ob es besser war, sich stattdessen aus dem Weg zu gehen, wusste ich nicht.
Irgendwann entschlossen sich die beiden dazu, sich zu trennen. Meine Mom war zu diesem Zeitpunkt gerade schwanger mit meiner kleinen Schwester. Ein Wunder, dass sie überhaupt noch zwischen den ganzen Streitereien in der Lage dazu waren, ein zweites Kind zu zeugen.
Irgendwann erzählte meine Mom mir beiläufig, dass mein Dad in die Staaten abgehauen war. Außer eine Karte zum Geburtstag und an Weihnachten war von ihm nicht länger drin. Er hielt es offenbar einfach nicht für nötig, sich um seine Kinder, von denen er eines sogar nicht einmal kennengelernt hatte, zu kümmern. Und mit der Zeit wurde es mir auch zunehmend egal. Sollte er sein neues Leben einfach genießen.
Meine Mom lernte in der Zwischenzeit einen neuen Mann kennen, damals war ich 10. Sie hatte nur noch Augen für ihn und ich kümmerte mich zum größten Teil um meine kleine Schwester.
Mit 12 artete alles ziemlich schnell aus als ich anfing mit irgendwelchen älteren Typen abzuhängen, die meine Familie ersetzten. Vielleicht wusste ich innerlich auch, dass sie mir keineswegs gut taten. Aber was hatte ich schon anderes zu verlieren? Meine Noten rasten mit Schallgeschwindigkeit in den Keller und meine kleine Schwester war die einzige, die mitbekam, dass ich mich nachts hin und wieder aus dem Haus schlich. Das hatte sie jedoch nur mitbekommen, als sie wieder einmal in mein Zimmer kam, wie so oft, wenn sie von Alpträumen verfolgt wurde. Obwohl sie damals gerade erst 7 Jahre alt war, sah ich ihr an, dass sie sich Sorgen machte, die ich ihr jedoch nicht nehmen konnte.
Als ich 15 war, brachte ich gegenüber meiner Mom und ihrem Macker das Fass wohl zum überlaufen, als eines abends die Polizei mit mir gemeinsam auf der Türschwelle auftauchte und meiner Mom brühwarm erzählte, dass sie mich und einige andere Jugendliche bei einem illegalen Autorennen erwischten. Ich war 15 und hatte natürlich noch keinen Führerschein.
Und dieser Abend sollte nicht ohne Nachspiel bleiben. Einvernehmlich entschieden sich meine Mom und ihr Freund, der wie ein überbesorgter Vater tat, aber mich im Grunde nicht ausstehen konnte, mich zu meinem Erzeuger zu schicken. Würg! Ich war dabei, abzuhauen, doch meine Schwester hielt mich zurück und überredete mich, zu tun, was unsere 'Eltern' verlangten. Also saß ich schon zwei Tage später in einem Flugzeug nach Orlando. Eigentlich klang Orlando nicht übel, zumindest wenn es sich um eine andere Situation gehandelt hätte.
Erst als ich bei meinem Dad nach einem stundenlangen Flug endlich ankam, erfuhr ich von seiner neuen Frau und ihrer Tochter. Ich hatte es mir wirklich schlimm vorgestellt, aber so schlimm? Was erwarteten meine Eltern? Dass ich in diesem Zustand auf einmal meine Einstellung änderte? Die einzige, für die ich wohl bereit dazu wäre, mich zurückzuhalten, war meine kleine Schwester und deshalb nervte es mich umso mehr, dass ich sie allein ließ und hatte es mir zur Aufgabe gemacht, so schnell wie möglich zurück nach Schottland zu kehren.

|The Present| Doch wie man sieht, bin ich auch heute, fünf Jahre später, in Orlando. Das bedeutet jedoch nicht, dass ich mich auch an diese ganzen Umstände gewöhnt hatte. Im Gegenteil. Ich lebte einfach nur noch so vor mich hin. Während mein Dad mit seiner neuen Frau und ihrer Tochter ein Bilderbuchleben führten und des Weiteren nun noch ein weiteres Kind auf dem Weg war, kapselte ich mich von ihnen ab und wollte mich nicht an diesem Familienleben beteiligen.
Während ich bei meiner Mom ein mieses Leben in Armut führte, ging es mir bei meinem Dad recht gut und es fehlte mir an nichts. Und ich würde lügen, wenn ich behauptete, dass er sich nicht bemühte, die verlorenen Jahre wieder aufzuholen. Aber was dachte er bitte? Ich konnte nicht einfach so tun, als hätte er uns damals nicht im Stich gelassen. Es war einfach zu viel geschehen und es hatte ihn nicht einmal interessiert, was aus seinen Kindern wurde. Stattdessen baute er sich ein neues Leben in diesem Luxus auf! Nein, ich war wirklich durch mit ihm.
Und wenn meine Eltern glaubten, ich hätte mich zum Besseren verändert, dann irrten sie sich. Denn auch hier gab es üble Typen mit denen ich mich gerne abgab. Illegale Autorennen und Partys schienen da noch die Kleinigkeit zu sein. Gerne legte ich mich auch mit den Polizisten an und geriet in Schlägereien. Ich blieb immer öfter die Nächte über weg und kam manchmal sogar Tagelang nicht nach Hause. Anfangs hatten sie noch getan als würde es sie kümmern und sie sich Sorgen machen, doch inzwischen hatten sie sich mit meinem Verhalten abgefunden. Und ja, langsam glaube ich sogar, dass sie es inzwischen bereuten, mich bei sich aufgenommen zu haben.

|The Future| Was ich mir von meiner Zukunft erhoffe? Wahrscheinlich nicht allzu viel. Ich denke heute nicht an morgen schon und lebe einfach in den Tag hinein. Aber wenn ich einen Wunsch frei hätte, dann wäre es wohl der, endlich wieder eine intakte Familie zu haben. Verraten würde ich diesen Wunsch jedoch wohl noch nicht einmal, wenn man mich foltern würde.
Ansonsten habe ich einfach noch keine Perspektive. Ich hab keine Ahnung, wo ich hin will und was irgendwann aus mir werden wird. Wenn ich so weitermache, glaube ich, ende ich irgendwann noch komplett auf der Straße und es wird niemand da sein, um mich aufzufangen, wenn ich gefallen bin. Na und? Ich habe damals niemanden gebraucht und kam immer sehr gut alleine klar, hab mir immer alles alleine und hart erarbeitet, dann brauch ich auch heute niemanden. Ich werde schon irgendwie meinen Weg gehen, wie auch immer dieser aussehen wird.


AVATAR
➠ Dylan Sprayberry

Inzwischen verging kein Tag mehr an dem ich mir nicht wünschte, wieder zurück nach Schottland zu fliegen. Nicht, dass ich meine Mom und ihren Typen unbedingt vermisste, aber meine kleine Schwester dafür umso mehr. Natürlich standen wir in regelmäßigem Kontakt zueinander, Skype sei dank! Aber das war dennoch anders als sie vor mir stehen zu haben. Und dennoch schien keiner daran zu denken, mich wieder zurückzuschicken. Da fragte ich mich, wie viel Scheiße ich eigentlich noch verzapfen musste, damit sie endlich einsahen, dass es sich sowieso nicht lohnte, mich hier zu behalten. Ich meine, okay, inzwischen hatte ich mir hier auch ein Leben aufgebaut, mit neuen Freunden, meiner 'wahren' Familie. Im Prinzip interessierte es meinen Dad aber auch nicht länger, was ich in meiner Freizeit tat. Erst vor kurzem hatte ich die Schule abgebrochen, obwohl ich kurz vor meinem Abschluss stand. Bedeutete für mich also, dass ich wohl ganz ohne eine Perspektive dastand. Seltsam, dass sie da auch nicht eingegriffen hatten. Wahrscheinlich wollten sie, dass ich mich erst einmal austobte, um dann zu checken, dass es echt mies war, was ich da tat. Aber auf diese Erkenntnis konnten sie wirklich lange warten. Denn das würde nicht passieren. Stattdessen hielt ich mich lieber mit meinen Freunden irgendwo in Orlando auf. Gestern Abend zum Beispiel, wo wir wieder eines dieser illegalen Autorennen veranstalteten. Da ich nun auch schon seit Längerem meinen Führerschein hatte, lief ich auch nicht Gefahr, den Wagen zu schrotten, so wie ich es vor einigen Jahren noch in Schottland fertiggebracht hatte. Der teure Wagen meines möchtegern Stiefvaters. Da er aber sowieso keine Kohle hatte, konnte er sich auch keinen neuen Wagen leisten und das brachte sie zu der Entscheidung, mich zu meinem Dad zu schicken. Die Gegend war echt super, aber am liebsten würde ich mir irgendwo eine eigene Bude zulegen. Wenn nur das liebe Geld nicht wäre. Doch auf der Tasche meines Alten wollte ich sicher nicht sitzen.

Heute beschloss ich also wieder, mich mit meinen Leuten in ein Café zu begeben und den Tag bzw. Abend genau durchzuplanen. Wahrscheinlich hielten die meisten nicht viel davon, sich jeden Abend und jede Nacht irgendwo herumzutreiben oder sich volllaufen zu lassen. Aber was kümmerten mich schon andere Leute? Ich hatte meinen Spaß. Ich liebte Partys, ich flirtete gerne und schleppte auch die ein oder andere Frau ab. Schließlich war ich nur einmal jung und wieso sollte ich das dann auch nicht auskosten? Früher hatten meine Freunde und ich sogar darum gewettet, wer die meisten Frauen abschleppte. Doch inzwischen hatten wir damit auch aufgehört. Wir fanden andere Beschäftigung, die mindestens genauso spannend waren, was jedoch nicht bedeutete, dass wir nicht vielleicht doch noch einmal die ein oder andere Wette abschließen würden. Es blieb doch jedes Mal spannend, denn niemand von uns konnte den Ausgang genau vorhersehen. Schon krass, dass es meinen Eltern offenbar ziemlich egal war, was ich trieb. Aber weshalb sollte ich mir darüber auch schon Gedanken machen? Sie führten ihr Leben und ich eben meines. So einfach war das.

Und meines sah im Moment so aus, dass ich mich mit meinen drei Freunden verabredete, um ins Café zu gehen. Eigentlich hatten wir unser Stammcafé, welches jedoch gerade nicht auf dem Weg lag und wir durchaus auch neugierig darauf waren, neues auszuprobieren. Na ja, oder vielleicht auch ein bisschen Unruhe zu stiften, denn gerade leise betraten wir den Laden hier nicht. Selbst einige Köpfen drehten sich schon in unsere Richtung. Aber das kümmerte uns herzlich wenig. Sollten sie sich doch um ihren eigenen Kram Sorgen machen. Wir suchten uns einen Platz am Fenster, wobei ich mich kurz umsah, während die anderen sich immer noch lautstark unterhielten. Wenn ich sie nicht besser kennen würde, würde auch ich annehmen, dass sie lediglich ihre Lautstärke nicht bemerkten. Aber ich wusste es besser. Sie machten es absichtlich, nur damit die anderen Leute sich gestört fühlten. Es war also bloß eine Frage der Zeit, bis uns jemand aufforderte, leise zu sein oder den Laden wieder zu verlassen. Als ich mich gerade wieder zu den Jungs drehen wollte, bemerkte ich eine junge Kellnerin, die geradewegs auf uns zusteuerte. Ich stieß meinen Kumpel, der neben mir saß, mit dem Ellenbogen an und deutete mit einem kurzen Kopfnicken in ihre Richtung. Nicht schlecht, dachte ich mir. „Da geht heute noch was“, meinte ich zu ihnen, wobei ich breit grinsen musste. Ich stützte meine Ellenbogen auf dem Tisch ab und sah die junge Frau an, als sie neben unserem Tisch zum stehen kam. „Wie wäre es mit dir auf einem Silbertablett? Gibt es das auch im Angebot?“, wollte ich direkt wissen, obwohl sie zwar nicht so aussah, als würde sie wirklich darauf eingehen. Aber ich hielt mich mit meinen Sprüchen im Grunde auch nie zurück. Abwartend sah ich sie an und war wirklich gespannt, wie sie nun wohl darauf reagieren würde, während ich meine drei Freunde im Hintergrund leise lachen hörte.




leibliche Schwester vergeben

NAME
1. frei Jones; 2. frei Jones

ALTER
1. 15-16; 2. 17-19

BERUF
1. Schülerin; 2. Schülerin oder Studentin {je nach Alter}

BEZIEHUNG ZUM SUCHER
{Wie stehst du zu dem Gesuchten?}
1. leibliche Schwester; 2. Stiefschwester

GEMEINSAME GESCHICHTE
1. Unsere Eltern waren bei meiner Geburt noch recht jung. Mom 16 und Dad 19. Du lebst immer noch bei unserer Mom in Fort William, Schottland und beschließt, einen Überraschungsbesuch zu unternehmen, weil es wieder Monate her ist, als ich bei euch war. Ich war schon immer für dich da, hab mich um dich gesorgt und mich auch um dich gekümmert, als unsere Mom viel zu beschäftigt mit ihrem Lover war, deswegen hast du auch nicht unbedingt vor, so schnell wieder nach Schottland zurückzukehren.; 2. Dich kann ich genauso wenig ausstehen wie deine Mom und meinen Dad. In wenigen Monaten bekommen wir ein Halbgeschwisterchen und auch nach fünf Jahren hat sich an unserem Verhältnis nicht unbedingt etwas geändert, vielleicht bist du sogar hin und wieder genervt, weil sich unsere Eltern eher um mich kümmern oder mir mehr Aufmerksamkeit schenken, weil ich so viel Mist baue und sie mich des Öfteren auch von der Polizei abholen mussten etc. Im Gegensatz zu mir bist du eher die Vorzeigetochter, die sich jeder wünscht und strebst immer nach Perfektionismus, was du mir auch ständig unter die Nase reiben willst, es mir aber ziemlich egal ist. Ob sich unser Verhältnis nach all den Jahren doch irgendwann ändert, überlass ich dem Play.

AVATAR VORSCHLAG
➠ ist euch überlassen für die leibliche Schwester vielleicht Ellery Sprayberry, aber auch da kannst du es dir aussuchen

PROBEPOST
{Ja | Nein | Ein alter reicht}
➠ Ja, einer aus der Sicht der Charas, bitte

SONSTIGES
{Was ist dir ganz besonders wichtig? Wie sieht es mit der Aktivität aus?}
➠ Besonders wichtig ist mir eine gewisse Aktivität, denn nur so kann aus einer Idee auch eine Story entstehen ich verlange keineswegs, dass ihr jeden Tag anwesend seid, wünsche mir aber, dass ihr nicht von heute auf morgen wieder abhaut und verschollen bleibt

Kann gerne intern vergeben werden

ich freu mich auf euch


zuletzt bearbeitet 21.10.2017 21:05 | nach oben springen


Besucher
2 Mitglieder und 2 Gäste sind Online:
Clarence Masterson, Nicolas O`Connor

Wir begrüßen unser neuestes Mitglied: Clarence Masterson
Besucherzähler
Heute waren 12 Gäste und 27 Mitglieder, gestern 170 Gäste und 94 Mitglieder online.


disconnected The Bright Side Blubberbox Mitglieder Online 2
Xobor Forum Software © Xobor