#1

Like angels in the hell

in Freunde | Feinde 27.07.2017 20:36
von Riley Max Jones | 220 Beiträge



NAME
➠ Riley Max Jones

ALTER
➠ 20

BERUF
➠ Schulabbrecher

CHARAKTER:
hat ein Talent dafür, Autos & Motorräder zu reparieren kann super Mist bauen abenteuerlustig intelligent, wenn er diese Intelligenz wenigstens an den richtigen Stellen einsetzen würde witzig kleiner Macho
neigt zu Wutausbrüchen chaotisch hat gerne mal Stimmungsschwankungen

STORYLINE

|The Past|In einer stürmischen Nacht am Silvesterabend erblickte ich in Fort William, Schottland das Licht der Welt. Schade, dass man sich seine Eltern nicht aussuchen konnte, denn das hätte ich mit Sicherheit getan und mich für jemand anderen entschieden. Man sollte mich nicht falsch verstehen. Meine Eltern haben versucht, mir immer alles zu ermöglichen und in meinen ersten Jahren war auch alles perfekt, bis auf die Tatsache, dass wir nie viel Geld hatten. Aber damals hatte ich es nicht darauf angelegt. Doch diese ewigen Streitigkeiten zwischen ihnen gingen mir immer tierisch auf die Nerven. Natürlich war ich damals noch jung, aber dachten sie wirklich, dass ich das nicht mitbekomme? Oft saß ich wach in meinem Zimmer, hatte die Knie an die Brust gezogen und lauschte den lauten Gesprächen meiner Eltern. Sie stritten sich nie vor mir, aber ob es besser war, sich stattdessen aus dem Weg zu gehen, wusste ich nicht.
Irgendwann entschlossen sich die beiden dazu, sich zu trennen. Meine Mom war zu diesem Zeitpunkt gerade schwanger mit meiner kleinen Schwester. Ein Wunder, dass sie überhaupt noch zwischen den ganzen Streitereien in der Lage dazu waren, ein zweites Kind zu zeugen.
Irgendwann erzählte meine Mom mir beiläufig, dass mein Dad in die Staaten abgehauen war. Außer eine Karte zum Geburtstag und an Weihnachten war von ihm nicht länger drin. Er hielt es offenbar einfach nicht für nötig, sich um seine Kinder, von denen er eines sogar nicht einmal kennengelernt hatte, zu kümmern. Und mit der Zeit wurde es mir auch zunehmend egal. Sollte er sein neues Leben einfach genießen.
Meine Mom lernte in der Zwischenzeit einen neuen Mann kennen, damals war ich 10. Sie hatte nur noch Augen für ihn und ich kümmerte mich zum größten Teil um meine kleine Schwester.
Mit 12 artete alles ziemlich schnell aus als ich anfing mit irgendwelchen älteren Typen abzuhängen, die meine Familie ersetzten. Vielleicht wusste ich innerlich auch, dass sie mir keineswegs gut taten. Aber was hatte ich schon anderes zu verlieren? Meine Noten rasten mit Schallgeschwindigkeit in den Keller und meine kleine Schwester war die einzige, die mitbekam, dass ich mich nachts hin und wieder aus dem Haus schlich. Das hatte sie jedoch nur mitbekommen, als sie wieder einmal in mein Zimmer kam, wie so oft, wenn sie von Alpträumen verfolgt wurde. Obwohl sie damals gerade erst 7 Jahre alt war, sah ich ihr an, dass sie sich Sorgen machte, die ich ihr jedoch nicht nehmen konnte.
Als ich 15 war, brachte ich gegenüber meiner Mom und ihrem Macker das Fass wohl zum überlaufen, als eines abends die Polizei mit mir gemeinsam auf der Türschwelle auftauchte und meiner Mom brühwarm erzählte, dass sie mich und einige andere Jugendliche bei einem illegalen Autorennen erwischten. Ich war 15 und hatte natürlich noch keinen Führerschein.
Und dieser Abend sollte nicht ohne Nachspiel bleiben. Einvernehmlich entschieden sich meine Mom und ihr Freund, der wie ein überbesorgter Vater tat, aber mich im Grunde nicht ausstehen konnte, mich zu meinem Erzeuger zu schicken. Würg! Ich war dabei, abzuhauen, doch meine Schwester hielt mich zurück und überredete mich, zu tun, was unsere 'Eltern' verlangten. Also saß ich schon zwei Tage später in einem Flugzeug nach Orlando. Eigentlich klang Orlando nicht übel, zumindest wenn es sich um eine andere Situation gehandelt hätte.
Erst als ich bei meinem Dad nach einem stundenlangen Flug endlich ankam, erfuhr ich von seiner neuen Frau und ihrer Tochter. Ich hatte es mir wirklich schlimm vorgestellt, aber so schlimm? Was erwarteten meine Eltern? Dass ich in diesem Zustand auf einmal meine Einstellung änderte? Die einzige, für die ich wohl bereit dazu wäre, mich zurückzuhalten, war meine kleine Schwester und deshalb nervte es mich umso mehr, dass ich sie allein ließ und hatte es mir zur Aufgabe gemacht, so schnell wie möglich zurück nach Schottland zu kehren.

|The Present| Doch wie man sieht, bin ich auch heute, fünf Jahre später, in Orlando. Das bedeutet jedoch nicht, dass ich mich auch an diese ganzen Umstände gewöhnt hatte. Im Gegenteil. Ich lebte einfach nur noch so vor mich hin. Während mein Dad mit seiner neuen Frau und ihrer Tochter ein Bilderbuchleben führten und des Weiteren nun noch ein weiteres Kind auf dem Weg war, kapselte ich mich von ihnen ab und wollte mich nicht an diesem Familienleben beteiligen.
Während ich bei meiner Mom ein mieses Leben in Armut führte, ging es mir bei meinem Dad recht gut und es fehlte mir an nichts. Und ich würde lügen, wenn ich behauptete, dass er sich nicht bemühte, die verlorenen Jahre wieder aufzuholen. Aber was dachte er bitte? Ich konnte nicht einfach so tun, als hätte er uns damals nicht im Stich gelassen. Es war einfach zu viel geschehen und es hatte ihn nicht einmal interessiert, was aus seinen Kindern wurde. Stattdessen baute er sich ein neues Leben in diesem Luxus auf! Nein, ich war wirklich durch mit ihm.
Und wenn meine Eltern glaubten, ich hätte mich zum Besseren verändert, dann irrten sie sich. Denn auch hier gab es üble Typen mit denen ich mich gerne abgab. Illegale Autorennen und Partys schienen da noch die Kleinigkeit zu sein. Gerne legte ich mich auch mit den Polizisten an und geriet in Schlägereien. Ich blieb immer öfter die Nächte über weg und kam manchmal sogar Tagelang nicht nach Hause. Anfangs hatten sie noch getan als würde es sie kümmern und sie sich Sorgen machen, doch inzwischen hatten sie sich mit meinem Verhalten abgefunden. Und ja, langsam glaube ich sogar, dass sie es inzwischen bereuten, mich bei sich aufgenommen zu haben.

|The Future| Was ich mir von meiner Zukunft erhoffe? Wahrscheinlich nicht allzu viel. Ich denke heute nicht an morgen schon und lebe einfach in den Tag hinein. Aber wenn ich einen Wunsch frei hätte, dann wäre es wohl der, endlich wieder eine intakte Familie zu haben. Verraten würde ich diesen Wunsch jedoch wohl noch nicht einmal, wenn man mich foltern würde.
Ansonsten habe ich einfach noch keine Perspektive. Ich hab keine Ahnung, wo ich hin will und was irgendwann aus mir werden wird. Wenn ich so weitermache, glaube ich, ende ich irgendwann noch komplett auf der Straße und es wird niemand da sein, um mich aufzufangen, wenn ich gefallen bin. Na und? Ich habe damals niemanden gebraucht und kam immer sehr gut alleine klar, hab mir immer alles alleine und hart erarbeitet, dann brauch ich auch heute niemanden. Ich werde schon irgendwie meinen Weg gehen, wie auch immer dieser aussehen wird.


AVATAR
➠ Dylan Sprayberry



NAME
1. frei; 2. frei

ALTER
➠ beide zwischen 18 und 21

BERUF
➠ beide frei {vielleicht Studenten}

BEZIEHUNG ZUM SUCHER
{Wie stehst du zu dem Gesuchten?}
1. Beste Freundin; 2. Bester Freund {Ihr könnt auch Geschwister sein }

GEMEINSAME GESCHICHTE
➠ Ich lernte euch kennen, als ich nach Chicago zog an meinem ersten Abend, da ihr in der Nachbarschaft wohnt und mich einfach angesprochen habt, als ich allein auf der Häusermauer vor unserem Haus saß und nichts mit mir anzufangen wusste. Ihr kanntet euch schon viele Jahre vorher und habt mich einfach mit euch in die Dreiergruppe gezogen, obwohl ich anfangs alles andere als begeistert davon war, denn ihr seid eigentlich nicht die typischen Leute, mit denen ich mich sonst abgab. Eher unauffällig und gut in der Schule. Und dennoch freundeten wir uns an und hängen auch heute noch sehr oft rum. Wir wurden also so etwas wie beste Freunde und ihr seht es gar nicht gern, wenn ich mit den ganzen anderen Typen abhänge und auch meine Schule abgebrochen habe.
Vielleicht habt ihr aber auch irgendwelche düsteren Geheimnisse, ihr müsst also nicht die ganz braven Streber sein xD

AVATAR VORSCHLAG
➠ ist euch überlassen für 2. vielleicht Tyler Posey

PROBEPOST
{Ja | Nein | Ein alter reicht}
➠ Ein alter reicht

SONSTIGES
{Was ist dir ganz besonders wichtig? Wie sieht es mit der Aktivität aus?}
➠ Besonders wichtig ist mir eine gewisse Aktivität, denn nur so kann aus einer Idee auch eine Story entstehen ich verlange keineswegs, dass ihr jeden Tag anwesend seid, wünsche mir aber, dass ihr nicht von heute auf morgen wieder abhaut und verschollen bleibt

Kann gerne intern vergeben werden

ich freu mich auf euch


zuletzt bearbeitet 28.07.2017 18:29 | nach oben springen


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